Category: Geschichtsmythen
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Seminarkurs “Gefährliche Geschichtsmythen. Entstehung, Entwicklung und aktuelle Relevanz” | 27. Mai 2026, Eisenach
Referent: Michael Weise, VHS Wartburgkreis, Schmelzerstraße 19, 99817 Eisenach
Im Kurs werden Geschichtsmythen aus historisch-kritischer Perspektive analysiert und zur modernen Gegenwartsorientierung gedeutet. Das Angebot soll anhand ausgewählter Beispiele wie dem antisemitischen Mythos von der jüdischen Weltverschwörung, der Dolchstoßlegende und dem Konstrukt der Konservativen Revolution nachzeichnen, wann unter welchen Voraussetzungen wirkmächtige Geschichtsmythen entstehen können, wer für den Erfolg ihrer Verbreitung verantwortlich ist und wie man diesen didaktisch entgegentreten kann.
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“Fake History? Geschichtsmythen unter der Lupe” | 21. Mai-15. Juni 2026, in vier Thüringer Städten
https://www.geschichte-statt-mythen.de/veranstaltungen/mythen_veranstaltungsreihe_fake_history
Die Veranstaltungsreihe widmet sich an vier Orten je einem Geschichtsmythos mit lokalem Bezug, der von Akteur:innen der Neuen Rechten genutzt wird, um aus der Vergangenheit vermeintliche Legitimation für ihre heutige politische Agenda zu gewinnen. Die Veranstaltungen finden bewusst in Orten jenseits der Thüringer Universitätsstädte statt, um insbesondere mit dem außerakademischen Publikum ins Gespräch zu kommen. Die Reihe wird gemeinsam von hist4dem, Geschichte statt Mythen und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen veranstaltet. Einzelne Veranstaltungen können auch per Livestream digital besucht werden.
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Geschichtsmythen auf dem Prüfstand
Geschichtsmythen begegnen uns sowohl im Alltag als auch im politischen Diskurs – häufig mit großer Wirkung. Besonders in aktuellen Debatten werden sie gezielt genutzt, um rechte und rechtsextreme Positionen zu stützen und als vermeintliche „historische Wahrheiten” darzustellen. Die Vortragsreihe „Geschichtsmythen auf dem Prüfstand”, organisiert von Historians for Democracy, setzt diesen vereinfachenden und instrumentalisierenden Deutungen eine differenzierte, wissenschaftlich fundierte Perspektive entgegen. Ziel ist es, die Entstehung, Funktion und Wirkung solcher Mythen kritisch zu beleuchten und historische Komplexität sichtbar zu machen. Anhand konkreter Beispiele – etwa zu Sklaverei, „Rasse”, Wikingern oder Germanen – zeigen die Beiträge, wie Geschichte vereinfacht, verzerrt und politisch genutzt wird, und eröffnen zugleich Raum für Diskussion und kritische Reflexion.


