Dies ist ein nützlicher „Pocket Guide“, in mehreren Sprachen, zur Erkennung und zum Umgang mit politischen Angriffen auf Personen, Themen, Institutionen der Wissenschaft.
https://academicresilience.eu/pocket-guide/
Dies ist ein nützlicher „Pocket Guide“, in mehreren Sprachen, zur Erkennung und zum Umgang mit politischen Angriffen auf Personen, Themen, Institutionen der Wissenschaft.
https://academicresilience.eu/pocket-guide/
http://www.akademie-rs.de/vakt_26423.
Rechte Gewalt und staatliches Gewaltmonopol. Nach der Wende und heute
Vortrag und Gespräch mit Pablo Schmelzer und Prof. Dr. Léonie de Jonge
Mittwoch, 30. September 2026, 19:00 Uhr
Erinnerungsort Hotel Silber (Stuttgart) und online
Call for Papers: Kämpfe um Demokratie – Geschlechterforschung als Demokratieforschung für ein Sonderheft (7) der Zeitschrift GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft.
Der Heftschwerpunkt fragt danach, wie eine Revitalisierung der Demokratie und eine Demokratisierung des Demokratischen gelingen und welchen besonderen Beitrag eine (intersektional) geschlechterforscherische Perspektive dabei leisten kann.
Mögliche Themen, Fragestellungen sowie weitere Informationen und den genauen Zeitplan finden Sie hier: https://www.gender-zeitschrift.de/fileadmin/media/media-gz/CfP_GENDE_Sonderheft_7_Demokratie_dt.pdf.
Die Deadline für Abstracteinreichungen endet am 18.10.2026.
Herausgeber*innen des Heftschwerpunkts sind:
Prof. Dr. Christina Brüning, Dr. Funda Hülagü, Dr. Inga Nüthen, Dr. phil. Johanna Leinius und Prof. Dr. Mike Laufenberg

Tagung am 20./21. November 2026 an der Universität Erfurt. Anmeldung bis zum 6. November 2026 per E-Mail an tagung.demokratie@uni-erfurt.de
Ort: Forschungsbau „Weltbeziehungen“, Raum C19.00.02_3
Demokratie schützen – Demokratie stärken
Freiheit, Gleichberechtigung und Partizipation: Demokratie prägt, wie wir leben, welchen Zugang wir zu Bildung haben und welche Möglichkeiten der politischen und gesellschaftlichen Teilhabe bestehen. Gleichzeitig scheint sie vielerorts in die Defensive geraten zu sein. Politische Ränder, die das demokratische Modell grundsätzlich infrage stellen, erstarken. Demokratien stehen weltweit zunehmend unter Druck – auch die deutsche Demokratie. Gezielte Versuche der Einflussnahme von außen spielen dabei ebenso eine Rolle wie innere Bedrohungen durch gesellschaftliche Polarisierung und den Vertrauensverlust in demokratische Institutionen und Verfahren. Vor diesem Hintergrund stellt sich mit neuer Dringlichkeit die Frage: Was können wir tun, um unsere Demokratie zu bewahren? Auf seiner Jahrestagung am 17. Juni 2026 in Weimar unter dem Titel „Demokratie schützen – Demokratie stärken“ fragt der Deutsche Ethikrat nach den Voraussetzungen und normativen Grundlagen einer gelingenden Demokratie. Ort und Datum verdichten dabei bereits historische Erfahrungen der Demokratiegeschichte: Der 17. Juni verweist auf den Volksaufstand in der ehemaligen DDR und die deutsche Einheit, Weimar auf den Beginn parlamentarischer Demokratie in Deutschland ebenso wie auf ihr Scheitern. Beides, Ort und Datum, markieren die Ambivalenz und Verletzlichkeit demokratischer Ordnungen.
https://www.ethikrat.org/veranstaltungen/tagungen/demokratie-schuetzen-demokratie-staerken/
https://www.geschichte-statt-mythen.de/veranstaltungen/mythen_veranstaltungsreihe_fake_history
Die Veranstaltungsreihe widmet sich an vier Orten je einem Geschichtsmythos mit lokalem Bezug, der von Akteur:innen der Neuen Rechten genutzt wird, um aus der Vergangenheit vermeintliche Legitimation für ihre heutige politische Agenda zu gewinnen. Die Veranstaltungen finden bewusst in Orten jenseits der Thüringer Universitätsstädte statt, um insbesondere mit dem außerakademischen Publikum ins Gespräch zu kommen. Die Reihe wird gemeinsam von hist4dem, Geschichte statt Mythen und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen veranstaltet. Einzelne Veranstaltungen können auch per Livestream digital besucht werden.
Geschichtsmythen begegnen uns sowohl im Alltag als auch im politischen Diskurs – häufig mit großer Wirkung. Besonders in aktuellen Debatten werden sie gezielt genutzt, um rechte und rechtsextreme Positionen zu stützen und als vermeintliche „historische Wahrheiten“ darzustellen. Die Vortragsreihe „Geschichtsmythen auf dem Prüfstand“, organisiert von Historians for Democracy, setzt diesen vereinfachenden und instrumentalisierenden Deutungen eine differenzierte, wissenschaftlich fundierte Perspektive entgegen. Ziel ist es, die Entstehung, Funktion und Wirkung solcher Mythen kritisch zu beleuchten und historische Komplexität sichtbar zu machen. Anhand konkreter Beispiele – etwa zu Sklaverei, „Rasse“, Wikingern oder Germanen – zeigen die Beiträge, wie Geschichte vereinfacht, verzerrt und politisch genutzt wird, und eröffnen zugleich Raum für Diskussion und kritische Reflexion.