Autor: Norbert Finzsch
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Wissenschaft gegen Faschismus
Nachstehend eine Mail des Netzwerkes „Wissenschaft gegen Faschismus“.
Liebe Mitarbeitende und Dozierende,
angesichts der Ergebnisse der vergangenen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der drohenden Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit und demokratische Strukturen halten wir es für drängend geboten, dass wir uns an unseren Hochschulen vernetzen, gegenseitig unterstützen und gemeinsam aktiv werden. Als Initiative Wissenschaft gegen Faschismus rufen wir zu einer bundesweiten Themenwoche vom 16. bis 20. November auf. Unter dem Schwerpunkt „Ursachen für die rechtsautoritäre Verschiebung“ wollen wir wissenschaftliche Perspektiven zusammenbringen, gemeinsame Gegenstrategien diskutieren und resiliente Strukturen aufbauen. Wir freuen uns über alle, die sich einbringen und die Aktionswoche mitgestalten möchten!
Wie kann ich mich einbringen?
Zweiter bundesweiter WigeFa-Mega-Zoom am 21. Oktober um 18 Uhr
Nach der überwältigenden Beteiligung am ersten Mega-Zoom geht es am Mittwoch, den 21. Oktober, um 18 Uhr in die zweite Runde. Arne Semsrott von FragDenStaat wird einen Input zur politischen Einschätzung der aktuellen Lage geben. Außerdem werden Materialien zur Beteiligung an und zur Bewerbung der Aktionswoche von Wissenschaft gegen Faschismus vorgestellt.
Hier geht es zum zweiten bundesweiten Mega-Zoom: https://hs-osnabrueck.zoom.us/j/92326151273
Weitere Informationen findet ihr auf der Website der Initiative: https://wissenschaft-gegen-faschismus.de/
Bitte leitet den Aufruf weiter!
Im Anhang findet ihr den Aufruf zur Aktionswoche und zum zweiten Mega-Zoom. Wir möchten euch herzlich bitten, diesen an Kolleg:inn, Institute, Fachbereiche und weitere Akteur:innen an euren Hochschulen und darüber hinaus weiterzuleiten. Je mehr Menschen von der Initiative erfahren und sich beteiligen, desto stärker können wir unsere Vernetzung und unseren gemeinsamen Einsatz für eine solidarische, demokratische und freie Wissenschaft gestalten.
Wir freuen uns auf den Austausch mit euch und auf eure Beteiligung!
Solidarische Grüße
Das Orga-Team von Wissenschaft gegen Faschismus
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Pocket Guide für die Resilienz von Wissenschaftler*innen, die Angriffen von Rechts ausgesetzt sind
Dies ist ein nützlicher „Pocket Guide“, in mehreren Sprachen, zur Erkennung und zum Umgang mit politischen Angriffen auf Personen, Themen, Institutionen der Wissenschaft.
https://academicresilience.eu/pocket-guide/
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„Rechte Gewalt und staatliches Gewaltmonopol. Nach der Wende und heute“
http://www.akademie-rs.de/vakt_26423.
Rechte Gewalt und staatliches Gewaltmonopol. Nach der Wende und heute
Vortrag und Gespräch mit Pablo Schmelzer und Prof. Dr. Léonie de Jonge
Mittwoch, 30. September 2026, 19:00 Uhr
Erinnerungsort Hotel Silber (Stuttgart) und online -
Kämpfe um Demokratie
Call for Papers: Kämpfe um Demokratie – Geschlechterforschung als Demokratieforschung für ein Sonderheft (7) der Zeitschrift GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft.
Der Heftschwerpunkt fragt danach, wie eine Revitalisierung der Demokratie und eine Demokratisierung des Demokratischen gelingen und welchen besonderen Beitrag eine (intersektional) geschlechterforscherische Perspektive dabei leisten kann.
Mögliche Themen, Fragestellungen sowie weitere Informationen und den genauen Zeitplan finden Sie hier: https://www.gender-zeitschrift.de/fileadmin/media/media-gz/CfP_GENDE_Sonderheft_7_Demokratie_dt.pdf.
Die Deadline für Abstracteinreichungen endet am 18.10.2026.
Herausgeber*innen des Heftschwerpunkts sind:
Prof. Dr. Christina Brüning, Dr. Funda Hülagü, Dr. Inga Nüthen, Dr. phil. Johanna Leinius und Prof. Dr. Mike Laufenberg -
Umkämpfte Demokratie: Historische und interdisziplinäre Perspektiven

Tagung am 20./21. November 2026 an der Universität Erfurt. Anmeldung bis zum 6. November 2026 per E-Mail an tagung.demokratie@uni-erfurt.de
Ort: Forschungsbau „Weltbeziehungen“, Raum C19.00.02_3
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Jahrestagung Deutscher Ethikrat | 17. Juni 2026, Weimar
Demokratie schützen – Demokratie stärken
Freiheit, Gleichberechtigung und Partizipation: Demokratie prägt, wie wir leben, welchen Zugang wir zu Bildung haben und welche Möglichkeiten der politischen und gesellschaftlichen Teilhabe bestehen. Gleichzeitig scheint sie vielerorts in die Defensive geraten zu sein. Politische Ränder, die das demokratische Modell grundsätzlich infrage stellen, erstarken. Demokratien stehen weltweit zunehmend unter Druck – auch die deutsche Demokratie. Gezielte Versuche der Einflussnahme von außen spielen dabei ebenso eine Rolle wie innere Bedrohungen durch gesellschaftliche Polarisierung und den Vertrauensverlust in demokratische Institutionen und Verfahren. Vor diesem Hintergrund stellt sich mit neuer Dringlichkeit die Frage: Was können wir tun, um unsere Demokratie zu bewahren? Auf seiner Jahrestagung am 17. Juni 2026 in Weimar unter dem Titel „Demokratie schützen – Demokratie stärken“ fragt der Deutsche Ethikrat nach den Voraussetzungen und normativen Grundlagen einer gelingenden Demokratie. Ort und Datum verdichten dabei bereits historische Erfahrungen der Demokratiegeschichte: Der 17. Juni verweist auf den Volksaufstand in der ehemaligen DDR und die deutsche Einheit, Weimar auf den Beginn parlamentarischer Demokratie in Deutschland ebenso wie auf ihr Scheitern. Beides, Ort und Datum, markieren die Ambivalenz und Verletzlichkeit demokratischer Ordnungen.
https://www.ethikrat.org/veranstaltungen/tagungen/demokratie-schuetzen-demokratie-staerken/


